In 90 Sekunden zum Erfolg

2025-08-21 16:27

So sichern Sie sich Pluspunkte im Vorstellungsgespräch

bata-Consulting Punkten 2025

1. Ihr erster visueller Eindruck – Kleidung als Signal

1.1 Ihr Erscheinungsbild spricht, noch bevor Sie ein Wort sagen
Es ist entscheidend, vor dem Vorstellungsgespräch das eigene Erscheinungsbild zu analysieren. Es sollte zur Unternehmenskultur passen und entsprechend vorbereitet werden. In konservativen Branchen wie dem Finanzwesen signalisiert ein gut sitzender Anzug Kompetenz. In einem kreativen Start-up wirkt ein legerer Blazer in Kombination mit Jeans professionell und zugleich entspannt. Im Verkauf von Kosmetikprodukten können zusätzlich akzentuierte Accessoires passend zum Markenstil integriert werden. Es geht nicht um starre Regeln, sondern um Balance und Kontext: Sie sollten sich wohlfühlen und gleichzeitig zeigen, dass Sie die Unternehmenskultur verstehen. In diesem Moment tritt der Effekt der natürlichen Synchronisation ein: Unternehmen bevorzugen Kandidaten, die ihnen ähneln.

Unsere Kundin Mia, UI/UX-Designerin, berichtete: „Ich wollte diese Stelle in einer Werbeagentur so sehr, habe mich intensiv vorbereitet und kam zunächst in klassischer Businesskleidung zum Vorstellungsgespräch. Schon im Warteraum fiel mir auf, dass ich stark herausstach, denn alle trugen Hoodies. Selbst als Designerin erkannte ich meinen Fehler bei der ersten Selbstpräsentation.“ Gemeinsam wählten wir einen dunkelblauen Blazer, ein weißes T-Shirt, dunkle Jeans und farblich abgestimmte Sneaker aus. Dieser Look vereinte Kompetenz und Kreativität, sorgte für ihr Wohlbefinden und passte zur Unternehmenskultur. Ergebnis: Mia fühlte sich sicher und der HR-Manager bemerkte später: „Sie passen perfekt zu uns – das sieht man sofort.“

1.2 Viele kleine Details ergeben zusammen das große Ganze
Kleidung ist zwar nur ein Teil des äußeren Erscheinungsbildes, spielt aber eine zentrale Rolle und vermittelt viel über den Kandidaten. Neben dem Schnitt, der Farbe und dem Stil Ihres Outfits sind auch eine gepflegte Frisur, gebügelte Kleidung und dezente Accessoires entscheidend. Werfen Sie vor dem Gespräch einen kurzen Blick in den Spiegel: sitzt alles richtig? Wirken Schuhe und Haare gepflegt? Solche Details hinterlassen einen großen Eindruck.

1.3 Parfum – die leise Kunst der Selbstpräsentation
Auch der Duft spielt eine Rolle. Wählen Sie für das Vorstellungsgespräch unaufdringliche, leichte und frische Düfte, zum Beispiel mit Zitrus-, grünen oder aquatischen Noten. Bevorzugen Sie Eau de Toilette und sprühen Sie es höchstens zweimal auf, um den Gesprächspartner nicht durch zu intensive Düfte abzulenken. Vermeiden Sie süße oder sehr würzige Parfums, da diese unprofessionell wirken können.

 

2. Erste Worte – positiv und prägnant starten

2.1 Selbstbewusst und freundlich begrüßen
Der Moment des Betretens ist Ihre Bühne. Ein freundliches Lächeln, ein offener Blick und eine motivierte Ausstrahlung signalisieren Ihr Interesse bereits in den ersten Sekunden. Dann folgt eine klare Vorstellung: „Guten Morgen, mein Name ist … Vielen Dank für die Einladung zum Gespräch …“ oder „Ich freue mich sehr, heute hier sein zu dürfen.“ Kurze, selbstbewusste Worte signalisieren: Ich bin hier, ich bin bereit, ich bin motiviert.

2.2 Den Halo-Effekt bewusst nutzen
Der sogenannte Halo-Effekt wirkt in den ersten Sekunden. Ein positiver erster Eindruck färbt auf das gesamte Interview ab. Wer von Beginn an kompetent, freundlich und selbstbewusst erscheint, wird vom Gesprächspartner auch bei den weiteren Themen als wertvoller Kandidat wahrgenommen.

2.3 Wenn ein Glas Wasser zum Wendepunkt wird
Eine HR-Kollegin berichtete, wie sie Kandidaten anhand eines Glases Wasser einschätzt. Wer das Angebot ablehnt, wird oft als verschlossen, nervös oder unvorbereitet wahrgenommen. Daher empfiehlt es sich, das Angebot höflich anzunehmen. Die Geste signalisiert Offenheit und bietet zudem die Möglichkeit, sich zu beruhigen, die Mundtrockenheit zu lindern und während des Nachdenkens einen Schluck Wasser zu nehmen.

 

3. Blick, Haltung, Gestik – Ihr unsichtbarer Vorteil im Bewerbungsgespräch

3.1 Aufrechte Haltung und offener Blick
Die Körpersprache spielt eine zentrale Rolle, denn sie vermittelt Sicherheit und Engagement. Achten Sie auf eine gerade Haltung, offene Gesten (die Hände ruhen auf den Knien oder Armlehnen, sind nicht verschränkt), Blickkontakt und ein leichtes Vorlehnen. Ein fester, aber nicht übermäßig kräftiger Händedruck beim Begrüßen gehört ebenfalls zum ersten Eindruck. Vermeiden Sie verschränkte Arme oder Beine sowie nervöse Gesten, wie das häufige Berühren von Haaren, Kleidung oder des Gesichts. Auch leichtes Wippen auf dem Stuhl, Fingertippen oder übermäßiges Blinzeln können Unsicherheit signalisieren. Stellen Sie beide Füße fest auf den Boden, um Stabilität zu signalisieren und Ruhe zu bewahren.

3.2 Natürlichkeit in Mimik und Gestik
Seien Sie authentisch, denn natürliche Gestik und Mimik wirken einladend. Ein Lächeln, leichtes Nicken und bewusst eingesetzte Hände verstärken Ihre Präsenz. Wenn Sie sich in Ihrer Kleidung wohlfühlen, wird Ihre Körpersprache automatisch präsenter. Bei Bata Consulting simulieren wir regelmäßig Vorstellungsgespräche, um die verbale und nonverbale Kommunikation gezielt zu trainieren.

 

4. Vorbereitung – strategische Nutzung der ersten Momente

4.1 Pünktlich und ruhig auftreten
Pünktlichkeit zeigt Respekt und Organisationsfähigkeit. Planen Sie deshalb ausreichend Zeit für Anreise, Orientierung und kurze Pausen ein, um Stress zu vermeiden und souverän zu wirken.

4.2 Ihre Story klar präsentieren
Neben der inhaltlichen Vorbereitung ist auch die Präsentation entscheidend. Achten Sie auf eine selbstbewusste Stimme und kontrollieren Sie Sprechtempo, Lautstärke sowie Intonation. Sprechen Sie langsamer, machen Sie Pausen zum Nachdenken, vermeiden Sie Monotonie und variieren Sie die Lautstärke. Ein Lächeln verändert den Klang Ihrer Stimme, daher sollten Sie eine positive Grundstimmung bewahren.

4.3 Aktiv zuhören und Interesse zeigen
Hören Sie aufmerksam zu, nicken Sie, stellen Sie Rückfragen und verknüpfen Sie das Gehörte mit Ihren eigenen Gedanken. Dies signalisiert echtes Interesse, Verständnis und Engagement.

 

Fazit

Die ersten 90Sekunden im Vorstellungsgespräch können den gesamten weiteren Verlauf beeinflussen - zu Ihrem Vorteil oder Nachteil. Mit souveränem Auftreten, präziser Wortwahl, sicherer Körpersprache und gezielter Vorbereitung machen Sie diesen Moment zu Ihrem großen Auftritt.

Empfehlungen:

  • Kleiden Sie sich so, dass Sie Ihre Persönlichkeit, Professionalität und die Unternehmensidentität unterstreichen
  • Beginnen Sie freundlich, selbstbewusst und motiviert
  • Nutzen Sie Ihre Körpersprache: aufrechte Haltung, offener Blick und unaufdringliche Gestik
  • Bereiten Sie eine kurze, relevante Selbstpräsentation vor
  • Zeigen Sie Interesse durch aktives Zuhören und gezielte Fragen
  • Seien Sie pünktlich, organisiert und gelassen

Wer diese Punkte beachtet, nutzt die ersten 90 Sekunden nicht nur, um einen guten Eindruck zu hinterlassen, sondern auch, um den Grundstein für den nächsten Karriereschritt zu legen.

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